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Straßenbezeichnungen

Die Gemeinderäte sind gewählt, um sich für das Wohl der Gemeindebürger einzusetzen. Die Parteiinteressen und persönliche Befindlichkeiten gehören hintangestellt. 

Wir bedanken uns bei allen Bürgern, die an dem Prozess der Bürgerbeteiligung mitgewirkt haben. Diese haben Zeit und Wissen in das Projekt investiert. Gesamt betrachtet, dürfte es in den einzelnen Gruppen zu keinen nennenswerten Meinungsunterschieden gekommen sein.

Jetzt das große ABER:

In den Richtlinien für die Einführung der Straßenbezeichnungen ist mehrmals enthalten, dass die Letztentscheidung durch den Gemeinderat erfolgt. Und das ist auch in Ordnung so. Diese Kompetenz ist eindeutig in der Gemeindeordnung festgelegt.

Die Arbeitsgruppen haben sich auf Straßennamen geeinigt und diese werden dem Gemeinderat vorgelegt. Aber diese Vorschläge sind nicht in Stein gemeißelt.

Es ist sehr wohl legitim, wenn das Gesamtergebnis vor Beschlussfassung des Gemeinderates der Bevölkerung bekanntgegeben wird. Warum will die Gemeinde das Ergebnis vorher nicht bekannt geben? Viele verstehen die Aufregung nicht und es widerspricht ihrem Demokratieverständnis.

Das Ergebnis der Abstimmung im Gemeinderat ist bindend und wird respektiert.

Derzeit gibt es in zwei Fällen um die Straßenbezeichnungen keine Einigung.

Der eine ist der Hauptplatz.

Die Bezeichnung unseres Hauptplatzes ist die im Volksmund genutzte und bekannte Bezeichnung. Diesen Hauptplatz in Marschallplatz umzubenennen, rechtfertigt die Leistung des Gottfried Marschall für Neudorf nicht. Es stimmt, er war Generalvikar und Weihbischof. Aber den einzigen Bezug zu Neudorf ist, er wurde in Neudorf geboren.

Ganz vergessen wollen wir Gottfried Marschall natürlich auch nicht. Deswegen wurde vorgeschlagen, die Straße vom Hauptplatz in Richtung Hohe Zeile als Marschallstraße zu bezeichnen. Mit dieser Variante sind auch viele Neudorfer einverstanden.

Der Hauptplatz ist der Hauptplatz und soll auch der Hauptplatz bleiben! Und das wollen anscheinend auch die Mehrheit der dort wohnenden Bürger.

Die zweite ist der vorgeschlagene „Veltlinerweg“.

Bereits nach der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe wurde von einem Bewohner der Straße, dem geschäftsführenden Gemeinderat Franz Waismayer mitgeteilt, dass ihm diese Bezeichnung überhaupt nicht gefällt. Als Alternative sollte die Straßenbezeichnung der Kellergasse zur Bergstraße verlängert werden. Dieser Vorschlag wurde auch dem Gemeindeamt als Koordinationsstelle schriftlich mitgeteilt und auch persönlich vorgesprochen.

Warum in der großen Abschlussbesprechung dieser Alternativvorschlag nicht berücksichtigt worden ist, ist für viele unverständlich. Bei anderen Gruppen sind auch Straßennamen auf Wunsch geändert worden. Auch werden jetzt, nach Bekanntwerden der Straßennamen, etliche noch um eine Änderung bemüht sein.

Wir werden bis zur Gemeinderatssitzung eventuelle Änderungsvorschläge zur Abstimmung vorlegen. 

Es geht nicht darum, politisches Kleingeld zu schlagen, das haben wir nicht nötig, uns geht es um den Sachverhalt. Die Bewohner sollen mit ihren Straßennamen zufrieden sein. Wir, die Gemeinderäte arbeiten für die Bevölkerung und nicht für die Partei.

Zum Abschluss noch zum Urheberrecht der Pläne:

Beim Urheberrecht muss es sich um eine eigentümliche geistige Schöpfung handeln und muss den Gebieten der Literatur, Tonkunst, bildende Künste oder Filmkunst zuordenbar sein. Die weitere Diskussion ersparen wir uns lieber.

Aber wenn damit die Diskussion um die wahre Problematik, Hauptplatz oder Marschallplatz in den Hintergrund verschoben werden sollte, so ist es mit dieser Fragestellung – fast – gelungen.

 

Freundschaft

 

 

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