SPÖ Neudorf Kirchstetten Zlabern

  • Facebook icon

einvernehmlich? - gerecht? - sozial?

Eine wichtige Personalentscheidung wird nicht durch einen Dringlichkeitsantrag im Gemeinderat entschieden!!!

http://www.noen.at/mistelbach/neudorf-oevp-haette-mich-einbeziehen-muess...

„Eine solche Vorgangsweise, eine langjährige Mitarbeiterin so los zu werden, ist einer Gemeinde unwürdig“, meint geschäftsführender Gemeinderat Franz Waismayer. Eine Gemeindebedienstete befindet sich seit mehr als 1 ½ Jahren im Krankenstand. Bereits nach ca. einem halben Jahr beschloss der Gemeinderat in Abstimmung mit der Mitarbeiterin die Altersteilzeit. Dieser Beschluss wurde jedoch niemals umgesetzt. Warum?

Im Frühjahr 2017 fragte geschäftsführender Gemeinderat Franz Waismayer nach, wie es mit der Altersteilzeit der Mitarbeiterin weitergeht. Wenn der Beschluss der Altersteilzeit nicht umgesetzt wird, so muss dieser aufgehoben werden. Beschlüsse sind zeitnah umzusetzen.

In der Gemeinderatssitzung vom 28.06.2017 sollte dieser Altersteilzeitbeschluss aufgehoben werden. So wurde diese Angelegenheit auch in der Gemeindevorstandssitzung, eine Woche vorher, mitgeteilt.

Einen Tag vor der Gemeinderatssitzung verständigte Amtsleiter Mag Pelzer die Gemeindebedienstete, sie soll auf das Gemeindeamt kommen. Einen Grund dazu nannte er nicht. Die Bedienstete kam am nächsten Tag, am Tag der Gemeinderatssitzung, auf das Gemeindeamt.

Bürgermeisterin Ernestine Rauscher legte gemeinsam mit Amtsleiter Mag Lorenz Pelzer der Mitarbeiterin die einvernehmliche Auflösung des Dienstvertrages nahe. Dazu teilte ihr Ernestine Rauscher mit, dass es für die Gemeinde und auch für sie das Beste sei. Leider unterschrieb die Gemeindebedienstete diese einvernehmliche Auflösung des Dienstvertrages, ohne irgendwelche rechtliche Rücksprache.

Anzumerken ist noch, dass die Bedienstete einen Monat später ihr 15-jähriges Dienstverhältnis gehabt hätte und ihr somit um zwei Monatsgehälter mehr als Abfertigung zugestanden wären!!!

Warum sollte sie unbedingt so dringend das Dienstverhältnis auflösen? Ist die Auflösung des Dienstvertrages wirklich so dringend gewesen? Was steckt wirklich dahinter?

Fragen über Fragen. Info seitens der Gemeinde: NULL

So geht man als Arbeitgeber (=Gemeinde) nicht mit einer Bediensteten um. Es wird immer wieder kritisiert, wie Konzerne ihre Mitarbeiter „behandeln“. Aber diese Vorgangsweise seitens der Gemeinde war um keinen „Deut“ besser. Es hätte sicher andere Möglichkeiten gegeben. Aber eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses OHNE Bedenkzeit und rechtliche Nachfrage sofort unterschreiben zu lassen, ist und bleibt einer Gemeinde unwürdig und UNSOZIAL.

Für so eine „Ho-Ruck-Aktion“ ist die SPÖ Neudorf nicht zu haben!

Noch ein paar Worte zu unserem Vizebürgermeister Mag. (FH) Stephan Gartner. Die Vorgangsweise der SPÖ Neudorf in der Zeitung als Skandal zu bezeichnen, ist sehr grenzwärtig. Überhaupt wenn man von der Materie keine Ahnung hat. „Erst denken, dann reden“, sagt eine alte Weisheit. Der Skandal ist eindeutig bei der ÖVP zu suchen. „Eine langjährige Mitarbeiterin auf diese Weise loswerden zu wollen, dass ist der eigentliche Skandal“, meint Franz Waismayer.

Wir werden uns weiter für eine gemeinsame Lösung, für die Mitarbeiterin UND für die Gemeinde Neudorf einsetzen.

Filtered HTML

  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Erlaubte HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.